Behandlungen während Ausgangs-beschränkungen in Bayern

Nach der heute verabschiedeten Ausgangsbeschränkung für Bayern haben Sie sich vielleicht auch schon Gedanken über Ihren Termin in meiner Praxis gemacht. 

Derzeit dürfen wir HeilpraktikerInnen weiter praktizieren. Dies wurde am 16.03.2020 von der Bundesregierung ausdrücklich bestätigt und auch mit der Ausgangsbeschränkung in Bayern nicht aufgehoben.

 Wie schon immer gilt es zu beachten: 

Heilpraktiker dürfen laut Infektionsschutzgesetz Erkrankungen mit dem Coronavirus weder diagnostizieren noch behandeln.  Haben Sie bitte Verständnis, dass ich Sie bei Erkältungserkrankungen insbesondere mit trockenem Husten, Fieber, Atemproblemen, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, evtl. begleitet von Übelkeit und Durchfall derzeit nicht in der Praxis empfange. Bitte wenden Sie sich telefonisch an Ihren Arzt oder an das Gesundheitsamt. Diese werden das Weitere veranlassen.

Darüber hinaus behandle ich Sie sehr gerne weiterhin wie gewohnt gemäß der individuellen Terminvereinbarung. Somit fallen auch keinerlei Wartezeiten an. Selbstverständlich achten auch wir ganz besonders darauf, Ansteckungsmöglichkeiten durch verschärfte Hygienemaßnahmen zu vermeiden.

Gerade jetzt zeigt es sich, wie wichtig eine starke Immunabwehr ist. COVID-19 – die Erkrankung mit dem COV-19 zeigt sich bei Menschen mit sonst robuster Gesundheit in 4 von 5 Fällen als mild bis mäßig starke Grippe.  Die Stärkung von Körper, Geist und Seele trägt maßgeblich dazu bei, das Immunsystem zu unterstützen , gerade wenn es aktuell mit einer körperlichen und /oder emotionalen Belastung beschäftigt ist. Meine  Behandlung hat den wunderbaren Nebeneffekt, genau das zu bewirken.

In diesem Sinne freue ich mich auf unseren vereinbarten Termin. Bleiben Sie gesund!

Ihre Elke Rötzer
Elke Rötzer - Heilpraktikerin, TCM

Was steckt in Ihrer „Reisetasche des Lebens“?

Mit leichtem Gepäck auf Lebens-Reise. Klingt gut – aber was meine ich damit?

Nehmen wir mal an die Reisetasche ist das Unterbewusstsein und der Verstand unser Routenplaner. Dazu haben wir unseren Geist, der den Routenplaner programmiert und die Reisetasche immer wieder kontrolliert. 

Verstand und Unterbewusstsein diskutieren ständig miteinander und unser Geist ist weise und gelassen genug sich wenig einzumischen. 

Unser Geist steckt die Ziele fest und gibt sie in den Routenplaner ein. Dieser spuckt die schönsten, schnellsten oder bequemsten Strecken aus. In der Reisetasche steckt unser Proviant und alles, was wir auf dieser Reise benötigen. 

Der innere Antrieb

Unser Geist kreiert die Vorstellung wohin wir wollen und was wir erleben möchten. Selbst wenn wir glauben, die Vorstellung irgendwo im Außen gefunden oder erzählt bekommen zu haben. Nur Ideen, die irgendetwas in unserem Inneren auslösen bringen uns in Bewegung. Wir gehen sozusagen in Resonanz mit Ihnen. Wir stellen uns auf deren Schwingung ein. 

Das Navi

Unser Verstand zeigt uns Möglichkeiten auf, wie wir dahin kommen. Welche Kenntnisse wir uns wo aneignen können. Mit welchem Aufwand wir bestimmte Fertigkeiten erwerben oder wo die finanziellen Mittel aufzutreiben sind. 

Unser Unterbewusstsein ist der letztendliche Bestimmer. Alle Überzeugungen, Erkenntnisse, Erfahrungen, Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse werden dort gegeneinander abgewogen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, woher das Unterbewusstsein die Weisheiten zusammen getragen hat. Egal, ob es sich um  Erwartungen unserer Eltern, Überzeugungen unserer Lehrer oder Wünsche unserer Freunde handelt. Sie alle diskutieren mit. Je länger sie das schon tun, um so überzeugender wirken sie auf jüngst hinzugefügte eigene Erfahrungen und Überzeugungen. 

In jeder Reisetasche findet sich von absolut nützlichen bis hin zu völlig  unnötigen Inhalt eine ganz individuelle Zusammenstellung. Solange wir sie noch gut tragen können nehmen wir einfach mal alles mit. Man weiß ja nie…

Wir packen unsere Reisetasche…

Vom ersten Herzschlag an packen wir unsere Reisetasche. Die ersten Jahre unseres Lebens sorgen unsere Bezugspersonen dafür, dass sie sich füllt. Sie erzählen uns wie das Leben für sie bisher funktioniert hat oder auch nicht und wir packen fleißig deren Erkenntnisse in unsere Tasche. So haben wir nach unserer ersten Dekade schon eine ganze Menge zusammen und das Wenigste davon haben wir bewusst ausgewählt sondern von Jenen übernommen, die schon viel länger in diesem Leben auf Reisen sind. Die wissen schließlich was wichtig ist…

In der zweiten Dekade werden wir kritischer. Wir entdecken Diskrepanzen zwischen dem was uns die Alten sagen und dem was sie leben. Das wundern uns und so wird manches wieder aus der Tasche genommen. 

Am Ende der zweiten Dekade haben die meisten von uns ihre Tasche soweit reisefertig, dass mehr oder weniger lange Touren geplant werden können. Wir sind kräftig genug um unsere Tasche zu schultern und loszuziehen. 

Wir gehen auf die Reise

Unser Verstand lockt mit Möglichkeiten.  Wir tasten uns mehr oder weniger schnell auf unseren eigenen Wegen voran und testen so unseren Routenplaner. J

Je nachdem, was sich in unserer Reisetasche bis dahin befindet sind wir für die große Weltreise, die Fahrt in das nächste Dorf oder irgendein Ziel dazwischen vorbereitet. 

Und egal wo wir uns wieder finden, überall treffen wir auf Gleichgesinnte mit ähnlicher Routenführung. Mit Vielen tauschen wir uns aus, packen weitere Überzeugungen in die Tasche und ziehen mit mehr oder weniger Gefährten weiter. 

So ist die zweite und dritte Dekade meist geprägt vom Entdecken neuer Netzwerke und sich darin zu orientieren. 

Immer wieder geben wir unserem Routenplaner neue Ziele vor und er zeigt uns die schönsten, schnellsten oder bequemsten  Strecken dorthin. 

So ganz nebenbei und meist ohne wirklich dafür anzuhalten packen wir weiter unsere Tasche. Wir sind stark und die Tasche lässt sich gut tragen – vielleicht müssen wir manchmal anhalten  und eine Pause einlegen aber nur kurz und es geht weiter im gewohnt schnellen Tempo. 

In der vierten Dekade reisen die meisten von uns routiniert. Die Ziele werden strategisch eingegeben, der Routenplaner spuckt zuverlässig die besten Routen aus und die Tasche wurde meist schon ein paar mal durchforstet und unnötiges Gepäck herausgenommen. 

Je nachdem, wann wir begonnen haben, den Inhalt zu optimieren, stapeln sich unsere Erfahrungen auf mehr oder weniger alten Überzeugungen. Wird sie für ein Ziel zu schwer, packen wir um und trennen uns von Unnötigem.

Oftmals bleibt keine Zeit für tiefes Stöbern darin und damit es schnell geht fliegt das erstbeste raus was uns an der Oberfläche in die Hände fällt. In der Regel sind das unsere jüngsten, von uns noch nicht wirklich verarbeitete Erfahrungen. 

Mit jeder Dekade merken wir das Gewicht der Tasche mehr und mehr.

Gepäck aus der ersten Dekade bleibt unbehelligt, weil in den Tiefen der Tasche verborgen, liegen. 

Mit jeder Dekade merken wir das Gewicht der Tasche mehr und mehr. Wir kommen oftmals nicht mehr weiter, drehen uns um sie herum im Kreis und sind so damit beschäftigt sie überhaupt zu etwas schleppen zu können, dass wir kaum mehr einen Blick auf die Vielzahl der Routen werfen, die unser Routenplaner anzeigt. Wir vergrößern die nächstliegenden Ziele um die Strecke im Detail zu erkennen und um nur jeden Umweg zu vermeiden. Das große ganze Streckenbild verliert sich aus unserem Blickfeld. 

Unser Geist mistet die Reisetasche immer wieder aus

Wäre da nicht unser Geist, würden wir einfach stehen bleiben und aus der Tasche leben. 

Aber unser Geist ist frei, leicht und unbeschwert. Er sieht das ursprüngliche Ziel und die vielen Wegpunkte bis dahin. Immer wieder schickt er uns Gelegenheiten, mit ihm zu reisen. 

Manchmal ist es ein Gespräch, Buch, Film oder die Natur die  uns inspiriert. Manchmal werden wir aus unserer Komfortzone gestoßen. Von einem Gefährten, einer Krankheit, einem Schicksalsschlag oder weil wir es mit uns selbst nicht mehr aushalten. 

Unser Geist schickt uns weiter Ideen – auch die, unsere Reisetasche zu erleichtern damit wir sie gemäß unserer Kraft wieder in Leichtigkeit tragen können. Und so lohnt es sich, auch mal tiefer einzutauchen in den Inhalt unserer Tasche. Was liegt da so ganz unten verborgen und jammert oder stellt uns bei jeder Gelegenheit ein Bein? 

Wir haben die Freiheit, neu zu packen, uns von Dingen zu trennen die out sind oder ihnen einen neuen Look verpassen. Wir bestimmen, was wir tragen wollen – in jedem Sinn. 

Am Anfang mag es unmöglich erscheinen, in dem Chaos dieser Tasche irgendeine Ordnung schaffen zu können. Mit jedem Griff und jeder Neubewertung fällt es leichter zu entscheiden was weiter mit soll, einem Refresh bedarf oder ausgepackt werden darf. 

Dinge, die besonders schwer am Boden liegen sind wie Schilder, die uns den Weg zeigen. 

Was, wenn wir also all die schweren Erinnerungen, die Verletzungen, Ängste oder Traumatas als Ausgangsort sehen und das Gegenteil als den Ort sehen können, wohin wir wollen?

Dann verlieren all dieser Erfahrungen, Überzeugungen, Erwartungen und Bedürfnisse Ihren Schrecken da wir wissen, dass wir da nicht bleiben wollen und genau erkennen, wo sich das Ziel wirklich befindet.

Ist es dann nicht wunderbar, dass wir, um die Richtung zu erkennen, einfach nur die alten Schilder aus unserer Tasche kramen müssen?

Über die TCM

Herkunft und Entwicklung der Chinesischen Medizin

Die Wurzeln der Chinesischen Medizin reichen weit vor unsere Zeitrechnung. Bereits 3000 v. Chr. wurde zum Beispiel akupunktiert- übrigens nicht nur in China. Auch ähnliche Formen der Akupunktur wurden in Mesopetanien von griechischen und ägyptischen Ärzten angewendet.

Bis jedoch die chinesische Heilkunst in den Westen überliefert wurde, vergingen viele Jahrhunderte. Vor ungefähr 300 Jahre wurde die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in unsere Kulturkreise überbracht. Man geht davon aus, dass erst 20 Jahre später die TCM für westliche Mediziner bekannt- lehr- und vor allem lernbar wurde. Seit dem ist viel passiert. Die TCM hat sich zu einem nicht mehr wegzudenkendes Naturheilverfahren etabliert. Ein großer Durchbruch für die Chinesische Medizin im Westen war es, als die World Health Organization (WHO) bekannt gab, dass die Akupunktur in mehreren medizinischen Studien wesentlich erfolgreicher als westliche Behandlungsmethoden war. Dieser Bericht beinhaltet außerdem eine Liste mit 40 Krankheitsbildern, bei denen die WHO die TCM (bzw. Akupunktur) als Behandlung empfiehlt. Hier im Original (englisch)

Grundlagen der Traditionelle Chinesische Medizin

Um die TCM zu verstehen, muss man sich von dem westlichen Verständnis von Medizin und Gesundheit ein Stück weit verabschieden, denn das Chinesische unterscheided sich grundlegend.

Yin und Yang

Wer kennt das kreisförmige Symbol des Yin und Yang nicht? Schwarz und Weiß, welche sich geschmeidig und kurvig eine Kugel teilen und in der jeweils anderen Seite sich ein Punkt der gegenpoligen Farbe spiegelt? Doch was bedeuted es eigentlich genau?

Gegenpolig ist das Stichwort. Dieses Grundprinzig beschreibt das Gleichgewicht, die Abhängigkeit und das Verhältnis der Dinge zueinander. Yin, das Materielle, Passive und Ruhende. Yang, das Energetische, Aktive und Bewegte. Wir leben im Einklang mit der Natur nur dann, wenn diese Pole im Gleichgewicht sind. Nur dann sind wir ganzheitlich gesund und fühlen uns vital.

Das Prinzip von QI

Qi zu übersetzen ist schwierig. Lebenskraft, Energie kommt der Bedeutung sehr nahe. Qi muss fließen können. Und zwar durch ein komplexes Netzwerk (Meridianen) von Kanälen, dass unseren Körper „durchzieht“. Unser Qi muss harmonisch und in den richtigen Bahnen fließen, fließt es zu schnell, zu langsam, ist es erschöpft oder in grenzüberschreitender Fülle entsteht Krankheit. Hier kann man sich einen Überblick über die Meridianen machen

Kinderwunsch – Herzenswunsch – Infertilität – Herzensfrust?

Mit Hilfe der TCM – Traditionelle Chinesische Medizin – raus aus dem Frust.

Wie Akupunktur, Chinesische Kräuter & Co. das Paar unterstützen können Ihren Herzenswunsch leben zu lassen.

Die chinesische Kultur hat ein sanftes Medizinsystem entwickelt, dessen Wurzeln bis in das zweite Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung zurückreichen. Als naturheilkundliche Erfahrungsmedizin hat die TCM heute einen festen Platz im Spektrum unserer Heilkunde. Die TCM leitet ihr Wissen aus der Beobachtung der Natur und ihrer Prinzipien ab.

Unser Körper versucht permanent das Gleichgewicht herzustellen und zu erhalten. Je näher wir diesem Zustand sind, desto wohler, motivierter, beweglicher und freudiger fühlen wir uns.

Das etwas nicht im Gleichgewicht ist merken wir oftmals erst wenn der Körper nicht so funktioniert wie wir uns das vorstellen.

Für ein Paar dass sich sehnlichst ein Kind wünscht kann diese Disharmonie zu großem Kummer und Frust führen – und somit den Zustand noch weiter verstärken. Wir sind es gewohnt zu reparieren oder auszutauschen was nicht funktioniert. Unser Körper lässt sich aber weder austauschen noch wie ein kaputtes Gerät so einfach reparieren. Paare und vor allem Frauen, die eine lange Odyssee durch diverse Kinderwunschpraxen hinter sich haben kommen nicht selten zu dieser bitteren Erkenntnis. Zweifel am eigenen Körper bis hin zu Selbsthass sorgen für weitere Verzweiflung. Unser Körper verfügt allerdings über unglaubliche Funktionen der Selbstheilung – Die chinesische Medizin basiert genau auf dieser Beobachtung.

Heute haben wir die wunderbare Chance sowohl von diesem alten Wissen als auch dem der westlicher Reproduktionsmedizin zu profitieren.

Ein Eileiterverschluss kann dank IVF (in-vitro-Fertilisation) oder ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) umgangen werden. Fehlende Spermien im Ejakulat können aus den Hoden (TESE) oder Nebenhoden (MESA) gewonnen werden.

Häufig scheitert es dann doch an der Einnistung oder, falls diese geglückt ist, an der erfolgreichen Weiterentwicklung der Blastozysten. Ein unglaublicher Herzschmerz der besonders für die Frau körperlich und seelisch spürbar ist.

Die TCM basiert auf einem völlig anderen Denkmodell – entstanden vor über mehr als 4.000 Jahre und in einer Zeit, in der es noch nicht üblich oder möglich war, den Körper zu sezieren und analysieren. Die Ärzte waren Heiler, Schamanen, Astrologen und vor allem hervorragende Beobachter im Makro- und Mikroorganismus – Natur und Mensch. Daraus entstanden Zusammenhänge die noch heute gültig und wirksam sind.

Mir ist es ein Herzenswunsch das Paar einfühlsam und empathisch zu begleiten und es ist mir eine besondere Freude, wenn ich mit meinem Wissen über die TCM dazu beitragen konnte, die Voraussetzungen für eine wunderbare Zeit Schwangerschaft zu erhöhen.