Denkmodell der TCM – Kälte im Uterus in Bezug auf Unfruchtbarkeit

Ursachen und Symptome

Es ist ein Unterschied, in China oder bei uns im Westen mit Frauen über Kälte in ihrem Unterleib, speziell in der Gebärmutter zu reden.

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So wie bei uns zum Beispiel das Verständnis für zu dünnes oder dickes Endometrium, Eileiterverschluss oder Hormonschwankungen zum Allgemeinwissen der Kinderwunschpatientinnen zählt, ordnen Frauen in China und anderen asiatischen Ländern Kälte im Uterus einem Yang Mangel der Niere zu.

Ratschläge Ihrer Ärzte in Bezug auf Ernährung, Bewegung und Atmung nehmen die Patientinnen dort so selbstverständlich an wie die Frauen hier ihre verordneten Medikamente.

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Ärzte in China empfehlen konsequent Faktoren zu meiden, die den Einzug von Kälte in den Unterleib begünstigen.

Neben der möglichen Veranlagung dringt Kälte meist von außen in den Körper ein. Dies geschieht z.B. über:  

  • den Magen durch den übermäßigen Verzehr kalter Speisen (Eiscreme, Rohkost, eisgekühlte Getränke)
  • die Gebärmutter durch Kälteeinfluss während der Periode wenn der Chong Mai geöffnet ist (Auskühlung beim Sport im Winter, Schwimmen, auf kalten Untergrund sitzen)
  • die Meridiane an den Beinen (spärliche Bekleidung und dadurch frösteln während der Periode)
  • leben oder arbeiten in einer feucht-kalten Umgebung

 

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Frauen mit Kälte im Uterus leiden oftmals an Symptomen wie eine schmerzhafte und / oder übermäßig starke Blutung die oft mit Schleim-Fetzen oder sogar -Klumpen (Koageln) durchzogen ist, Schmerzen im unteren Rücken während der Periode, chronisch kalte bis eiskalte Füße…

 

Was passiert, wenn Kälte im Uterus die Einnistung (Nidation) blockiert?

Die Chinesen beschreiben die Unfähigkeit zur Schwangerschaft mancher Frauen als „kalte Gebärmutter”. Mit anderen Worten: es mangelt an Nieren-Yang.

Das Qi (Yang = Wärme ) kann die Flüssigkeiten (Yin = Blut) nicht mehr so gut bewegen.

Blut nährt u.a. die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium).

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Wie unterstützt das Endometrium die Nidation?

Die vordere und hintere Wand der Gebärmutter ziehen sich zusammen – wie eine geschlossene Faust, die den Embryo an einer Stelle festhält, bis er sicher in seinem endometrialen Bett angelangt ist.

Dieser sanfte Druck kann vom Uterus erzeugt werden, wenn er “trocken gelegt ist”.

Das bedeutet, dass alle Flüssigkeit aus dem Uterus abgepumpt wird.

Physiologisch heißt dieser Vorgang Pinozytose.

Wenn dabei Funktionsstörungen auftreten, wie das bei Frauen mit Nieren- und Milz-Yang-Mangel der Fall sein kann, wird die Flüssigkeit nicht richtig aufgenommen.

Die Oberfläche des Endometriums ist mitunter zu rutschig oder im Sinne der TCM zu „feucht”, um dem Fetus Halt zu bieten.

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Wie wird ein Nieren-Yang-Mangel in der TCM behandelt?

Dabei kommen Kräuter, Akupunktur und Moxibustion zum Einsatz.

TCM Kräuter
Kräuter der traditionellen chinesischen Medizin

Kräuter zur Stärkung des Nieren-Yang können die Progesteronproduktion und Fruchtbarkeit dieser Frauen erhöhen.

Die Akupunktur stärkt das Qi um die Bildung und das Bewegen von Blut zu unterstützen und durch die Moxibustion wird über die Leitbahnen Wärme zugeführt.

 

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