Über die TCM

Herkunft und Entwicklung der Chinesischen Medizin

Die Wurzeln der Chinesischen Medizin reichen weit vor unsere Zeitrechnung. Bereits 3000 v. Chr. wurde zum Beispiel akupunktiert- übrigens nicht nur in China. Auch ähnliche Formen der Akupunktur wurden in Mesopetanien von griechischen und ägyptischen Ärzten angewendet.

Bis jedoch die chinesische Heilkunst in den Westen überliefert wurde, vergingen viele Jahrhunderte. Vor ungefähr 300 Jahre wurde die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in unsere Kulturkreise überbracht. Man geht davon aus, dass erst 20 Jahre später die TCM für westliche Mediziner bekannt- lehr- und vor allem lernbar wurde. Seit dem ist viel passiert. Die TCM hat sich zu einem nicht mehr wegzudenkendes Naturheilverfahren etabliert. Ein großer Durchbruch für die Chinesische Medizin im Westen war es, als die World Health Organization (WHO) bekannt gab, dass die Akupunktur in mehreren medizinischen Studien wesentlich erfolgreicher als westliche Behandlungsmethoden war. Dieser Bericht beinhaltet außerdem eine Liste mit 40 Krankheitsbildern, bei denen die WHO die TCM (bzw. Akupunktur) als Behandlung empfiehlt. Hier im Original (englisch)

Grundlagen der Traditionelle Chinesische Medizin

Um die TCM zu verstehen, muss man sich von dem westlichen Verständnis von Medizin und Gesundheit ein Stück weit verabschieden, denn das Chinesische unterscheided sich grundlegend.

Yin und Yang

Wer kennt das kreisförmige Symbol des Yin und Yang nicht? Schwarz und Weiß, welche sich geschmeidig und kurvig eine Kugel teilen und in der jeweils anderen Seite sich ein Punkt der gegenpoligen Farbe spiegelt? Doch was bedeuted es eigentlich genau?

Gegenpolig ist das Stichwort. Dieses Grundprinzig beschreibt das Gleichgewicht, die Abhängigkeit und das Verhältnis der Dinge zueinander. Yin, das Materielle, Passive und Ruhende. Yang, das Energetische, Aktive und Bewegte. Wir leben im Einklang mit der Natur nur dann, wenn diese Pole im Gleichgewicht sind. Nur dann sind wir ganzheitlich gesund und fühlen uns vital.

Das Prinzip von QI

Qi zu übersetzen ist schwierig. Lebenskraft, Energie kommt der Bedeutung sehr nahe. Qi muss fließen können. Und zwar durch ein komplexes Netzwerk (Meridianen) von Kanälen, dass unseren Körper „durchzieht“. Unser Qi muss harmonisch und in den richtigen Bahnen fließen, fließt es zu schnell, zu langsam, ist es erschöpft oder in grenzüberschreitender Fülle entsteht Krankheit. Hier kann man sich einen Überblick über die Meridianen machen

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